Reformationstag mit Konfirmanden

Autor/innen
4 Geistreich-Mitglieder
erstellt am: 30.04.2010
Letzte größere Änderung: 09.02.2017
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Inhaltsverzeichnis
Konfirmandenarbeit
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Keine Angaben
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Meinungen
4 Stimmen
Kommentare zum Dokument
Martin Luther

Kurzbeschreibung

Reformationstag und Rechtfertigungslehre als Thema mit Konfirmandinnen und Konfirmanden.

Situation / Kontext

Das Thema der Reformation „Gerecht sein aus Glauben“, erschließt sich weder Konfirmanden noch anderen Menschen, die nach dem Glauben fragen, auf Anhieb. Doch wenn es gemeinsam  diskutiert und beleuchtet wird, öffnet es ein weites Spektrum an Fragen und Anregungen, die dazu anleiten, weiter zu suchen und nachzudenken.

Ziele

Konfirmandinnen und Konfirmanden sollen Luther, seine Zeit, sein Leben und sein Denken in einer Unterrichtsperiode entdecken.  In einem Gottesdienst können die Ergebnisse dargestellt werden: Was nehmen die Konfirmandinnen und Konfirmanden von Luther mit, was bedeutet es für sie, im Leben zu einer (Glaubens) Überzeugung zu stehen? 

Dabei wird ein niederschwelliges Format (Konzert und Texte) mit abschließenden Segen gewählt.

Reflexion / Hintergrund

Konfirmanden die Möglichkeit zu geben, sich darzustellen auch außerhalb von Gottesdienst, ist immer ein Versuch und bietet ungeahnte atmosphärische Möglichkeiten, so dass man von einer missionarischen und bildunsgrelevanten Veranstaltung sprechen kann.

Die eigentliche Reflexion auf die reformatorische Theologie findet sich in den Theaterszenen, die die Pastorin erdacht hat.

Umsetzung

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

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Vorbereitung

Im Rahmen einer dreitägigen Konfirmandenfreizeit (drei Übernachtungen) entstehen die Elemente des Reformationsgedankens, das hier nicht in Form eines klassischen Gottesdienstes, sondern eher als Konzert mit Texten zur Reformation gefeiert wurde.

Die Freizeit: In Andachten, bei Spielen und in den Arbeitseinheiten steht zunächst das Wissen um Luther und seine Zeit, dann  vor allem das im Mittelpunkt, was ihn bewegt und getrieben hat: Wofür stehe ich? Wie kann sich mein Glaube bewähren? Was heißt es, sich bedingungslos darauf zu verlassen, dass Gott mich liebt?

Der Ablauf der Freizeit ist als Datei angehängt.

Auf der Freizeit entstanden vor allem die Kulissen für die Theaterszenen. (Plakate – 140 x 120 cm auf Stellwänden)

Die Theaterszenen wurden eingeübt.

Die Texte zum Thema: Hier stehe ich und kann nicht anders wurden von den Konfis formuliert.

Die Fackeln, die an der Kirche aufgestellt wurden, entstanden dort. (Anleitung zum Bau von Fackeln ebenfalls als Dateianhang)

Durchführung

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Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Rein technisch war es keine kleine Aufgabe die Kirche aufzuräumen nach der Party, die sich im Anschluss an den Gottesdienst ergeben hat. Es ist dafür Hilfe bei den Aufräumarbeiten zu organisieren.

Wirkung / Erfahrung

Das niederschwellige Format (Konzert und Texte) ist auf positive Resonanz gestoßen, wobei sich einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer besonders von dem abschließenden Segen haben berühren lassen.

Die Nachbereitung in der Konfirmandengruppe ist eine große Ernte. Das Gefühl, gemeinsam ein so umfangreiches Projekt bewerkstelligt zu haben, hat die Konfis sehr beflügelt und ihnen ein Bewusstsein für ihre eigene Verantwortung und die Verkündigungsqualität ihrer eigenen Gedanken vermittelt. 

Impuls

Anzumerken ist, dass selbst die Zitate Luthers aus der Freiheitsschrift den betroffenen Konfirmand/innen erst nach einem intensiven Gespräch über deren Inhalt mühelos über die Lippen gingen. Dies ist eine entscheidende Beobachtung und kann als Motto festgehalten werden: Was Konfirmanden nicht selber sagen können, haben wir ihnen nicht sinnvoll vermittelt. Dinge, die sie verstanden und angenommen haben, können sie auch selber formulieren.

Praxisbeispiele

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