AUFRÄUMEN und EXPERIMENT

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a geistreich member
Created at: 2011-05-17
Last major update at: 2012-06-10
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Deutsch (Original, currently shown)
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Mission und Mitgliederbindung
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Idea

NEU, NEU, NEU ......im EXPERIMENT !!!
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Wir haben im zurückliegenden Jahr bei GEISTREICH pausenlos neue Ideen kennengelernt und dadurch erfahren, wie interesssant KIRCHE wirklich sein kann. Allerdings scheinen - regional - auch die Widerstände zu wachsen, denn WER soll DAS alles SCHAFFEN bzw. UMSETZEN, was wir da bei GEISTREICH täglich neu entdecken ???? Wenn wir so weiter machen, dann würde das in einer geistlichen Überschwemmung an neuen Ideen und somit in einer KATASTROPHE enden !!!
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Wir sind damit auf dem Wege zur "Gemeinde 2.0" und/oder auch "Kirche 2.0", einer Idee der "medialen Interaktion", die sich in den Blogs unseres GEISTREICH Mitglieds, des Herrn Pfarrer Alexander Ebel wiederfindet zum Beispiel in

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http://intelligentesleben.blogspot.com.
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Anmerkung: Herr Ebel moderiert bei GEISTREICH den "Zukunftskongreß Pfalz"

Summary

Jetzt gehts ans AUFRÄUMEN: Wir wissen, daß Aufräumen Freude macht und neue Erkenntnisse und sogar ganze Schatztruhen an (in diesem Fall "geistlichen") Werten zutage fördern kann. I. THEOLOGISCHE UMSETZUNG: Dieses AUFRÄUMEN könnte darin bestehen, daß wir nun nicht mehr DAS tun, was wir gewöhnt sind (Perikopen, Homiletik, Rituale, dogmatische Fragen, die niemand versteht), sondern ins EXPERIMENT einsteigen: Zum Beispiel: (1) Jeden Abend - aber nur montags bis freitags - eine einfache und verständliche und meditative 30-Minuten-ANDACHT einführen und die Standardgottesdienste am Sonntag ersatzlos streichen. Eventuell könnte in die Abendandacht auch ein regelmäßiges Heiliges Abendmahl eingebracht werden. (2) Für Kasualien darf NUR noch der Samstag zur Verfügung stehen. (3a) Die Andacht sollte sich zunächst auf höchstens fünfzehn Teilnehmer beschränken. Dazu müßten bei Bedarf Anmeldelisten eingeführt werden, die sicherstellen, daß insgesamt im Wochendurchschnitt möglichst viele Gemeindemitglieder an dieser Andacht teilnehmen können (kaum einer wird täglich kommen wollen). (3b) Es gibt gute Vorschläge für die Durchführung einer solchen Andacht im kleinen Kreis in einem Buch aus dem Jahre 2009: von Frau Christine Tergau-Harms und von Dr.Jochen Arnold "Kleiner Gottesdienst weiter Raum" aus der Reihe "gemeinsam Gottesdienst gestalten", 402 Seiten, vom Michaeliskloster in Hildesheim (Ev. Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik). (4) Auf diese Weise können wir für Andacht und Gebet neue Maßstäbe entwickeln und durch besseres Verständnis auch zu einer neuen christlichen Werte- und Glaubensgemeinschaft finden. II. PRAKTISCHE UMSETZUNG: Jetzt kommt das große ABER: Ein Neustart ist unmöglich, wenn wir das ehrenamtliche und professionelle Personal so überfordern, wie das zur Zeit in vielen Fällen berichtet wird. DARAUS folgt eine weitere Forderung: (1) WEG mit den vielen GREMIEN !!!! - - - In der KOMMUNALEN Gemeindefinanzierung und Entwicklung hat sich gezeigt, daß überzogene Gremienarbeit uneffektiv ist und viel kostet. Es ist kaum anzunehmen, daß dies bei der KIRCHLICHEN Gemeindefinanzierung und Entwicklung anders ist. (2) Kampf dem BURNOUT, er kostet Milliardensummen. Das Thema "Burnout" ist uralt, nur niemand hatte wohl in den Jahren vor 2003 so richtig realisiert, dass es das auch bei "Mutter Kirche" gibt und dass es da vielleicht sogar noch am Schlimmsten ist (was aber bisher keiner gesagt hat). (3) Durch weniger administrative Überlastung entsteht mehr FREIHEIT in der zeitlichen Planung und deshalb auch mehr kreativer Raum für die eigentlichen spirituellen und kirchlichen Aufgaben innerhalb der Gemeinde. Es gibt Fachleute, die die Auffassung vertreten, daß ein Abbau von Instanzen ganz allgemein IMMER auch eine effektivere und kreativere Arbeit ermöglicht. (4) Verbot von Überstunden, wegen (3). (5) SELBSTEXPERIMENT: Die hier beschriebenen Überlegungen lassen sich (unter anderen Prämissen natürlich) auch im Selbstexperiment überprüfen. Wem es gelingt, in den eigenen täglichen Arbeitsabläufen eine andere und neuere und stressfreie Tagesplanung einzurichten, der erreicht eine ungekannte Lebensfreude und erzielt ungeahnte tatsächliche Erfolge. Da müssen eben täglich sehr oft andere und neuere Prioritäten gesetzt werden. Ein Gesprächspartner hier hat bestätigt, daß dieses Verhalten ein ganz anderes BETEN ermögliche und dass dadurch das Gefühl entstünde, auch ganz anders als vorher mit Gott verbunden zu sein. Das gilt hier natürlich nur für PRIVAT, aber könnte sich nicht auch aus diesen privaten Erfahrungen ein geeigneter HINWEIS für unsere viel größeren und wichtigeren Überlegungen im Rahmen von GEISTREICH ergeben ????

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