Arbeitsstelle Familie (ASteF)

Author
a geistreich member
Created at: 2012-02-02
Last major update at: 2012-02-02
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Senioren, Menschen in Armut, Familien, Gemeinwesen, Erwachsene, Bildung und Unterricht, Frauen, Männer, Beratungsstellen, Arbeitswelt und Arbeitslosigkeit
Institutions
EAEW-Landesstelle -Arbeitsstelle Familie- in Stuttgart
Keywords
Target audiences
Practitioners
Information
Preparation: Ca. 6 - 8 Monate
Execution: Ein auf Dauer angelegtes Projekt
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ASteF

Abstract

Die Arbeitsstelle Familie (ASteF) regt familien-freundliche Angebote mit Hilfe von Broschüren, Fortbildungen, Fachtagen, Veranstaltungen und einer Website in Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden,  Evang.Bildungswerken, Familienbildungsstätten und Werken und Diensten der Landeskirche an.

Situation / context

Deckblatt der Broschüre Vorlese-Oma oder
Kindergarten-Opa werden.Broschüre. Quelle: ASteF

Goals

Innovative Idee: Bestehende kirchliche Einrichtungen, Werke und Dienste und die Arbeitsstelle Familie kooperieren in der Entwicklung und Umsetzung verschiedener familienfreundlicher und familienunterstützender Maßnahmen und setzen diese gemeinsam erarbeiteten Ziele bis zum Jahr 2012 um. Die Ziele sind in der "Familienstrategie" der Landeskirche  beschrieben. 

Reflection / background

Die Arbeitsstelle Familie (ASteF) ist hervorgegangen aus der Sommersynode 2005 "Zukunftsmodell Familie". Sie besteht seit September 2006 und ist bis 2012 befristet. Sie ist der Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung in Württemberg (EAEW) angegliedert und arbeitet eng mit der Landesarbeitsgemeinschaft evangelischer Familien-Bildungsstätten in Württemberg (LeF), der Landesarbeitsgemeinschaft evangelischer Bildungswerke in Württemberg (LageB) und der Landesarbeitsgemeinschaft evangelischer Seniorinnen und Senioren (LageS) zusammen. Sie kooperiert mit anderen kirchlichen Einrichtungen, Werken und Diensten, um konkrete familienfreundliche Angebote zu entwickeln und umzusetzen.

General information on realization

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Preparation

Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Mitgliedern des Oberkirchenrats, der Evangelischen Frauen in Württemberg, des Männerwerks, der Evangelischen Erwachenen- und Familienbildung und der Arbeitsstelle Familie erarbeitete einen Vorschlag der Familienstrategie und konkretisierte diese mit dem Beirat der Arbeitsstelle Familie:

  1. Kirchengemeinden im Gemeinwesen:"Wir machen mit" Kirchliche Beteiligungen an lokalen Bündnissen für Familie werden bekannt gemacht, unterstützt und begleitet.
  2. "Kirchengemeinden - Orte für und mit Familien": Best-Practice-Beispiele werden ins Internet gestellt, eine Broschüre für Kirchengemeinderät/innen zur Vernetzung familienfreundlicher Angebote wird erstellt, der Preis des Landesbischofs "Familienfreundliche Gemeinde" wird neu ausgeschrieben und ein Generationenprojekt entwickelt.
  3. Alle Familien in allen real exisiterenden Ausformungen gehören zur Kirche und bilden Gemeinde. Im Rahmen der "Zukunftsinitiative evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder" werden Familienzentren entwickelt.
  4. Qualitätskriterien christlich evangelischer Erziehung werden entwickelt. Der Elternkursder AEEB (Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Erwachenenbildung in Bayern e.V.) wird in Württemberg eingeführt.
  5. Bildung für Menschen in wirtschaftlich und gesellschaftlich schwierigen Lebenssituationen wird thematisiert. Fachtage werden dazu durchgeführt.
  6. Die Rolle der Männer in der Erziehung wird gestärkt. Männer werden ermutigt, erziehende Berufe zu erlernen (Beteiligung am Boys`Day).
  7. Die erziehende und pflegende Frau, der erziehende und pflegende Mann werden beruftlich wertgeschätzt - Kirche als familienfreundliche Arbeitgeberin.

Realization

Was bisher umgesetzt werden konnte:

  1. Kirchengemeinden und Familienbildungsstätten, die an lokalen Bündnissen für Familie beteiligt sind oder solche federführend leiten wurden ermittelt und veröffentlicht (Website der Arbeitsstelle Familie, Artikel im "Forum Erwachenenbildung" 2/2008, im Religionspädagogischen Jahrbuch 2008)
  2. Best-Practice-Beispiele (erster Preis des Landesbischofs "Familienfreundliche Gemeinde") sind im Internet veröffentlicht, der Preis wurde neu ausgeschrieben und am 16. Mai 2009 zum zweiten Mal vergeben. Die Broschüre "Kirchengemeinden - Orte für und mit Familien. Anregungen für den Kirchengemeinderat" wurde im April 2009 fertig gestellt und auf Anfrage verteilt (Auflage: 5000, fast vergriffen). Das Generationenprojekt wurde und wird konkretisiert im Projekt "Vorlese-Oma oder Kindergarten-Opa werden. Tipps für Ehrenamtliche und Kindergartenteams" mit einer Broschüre und Kurstagen bzw. -nachmittagen an verschiedenen Orten der Landeskirche.
  3. Die Projektleitung der 10 Modellstandorte "Familienzentrum" hat der Evang. Landesverband Tagerseinrichtungen für Kinder in Württemberg e.V., die Arbeitsstele Familie kooperiert bei der Projektbegleitung der Familienbildungsstätte.
  4. Mit der Einführung des Elternkurses "auf eigenen Beinen stehen" der AEEB (Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Erwachsenenbildung in Bayern e.V:) wurde mit Fortbildungen für Kursleitende begonnen, erste Kurse in Württemberg finden ab September 2009 statt.
  5. Ein Fachtage der eaf Württemberg in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Württemberg "Zu arm für Bildung?" fand im November 2008 statt, ein Fachtag "angekommen - angenommen? Von Integration und Familienbildung" veranstaltet von der Landesarbeitsgemeinschaft evang. Familienbildungsstätten in Württemberg (LeF), der DEAE und der ASteF im Juli 2009.
  6. Evang. Kindertageseinrichtungen beteiligten sich am Boys`Day des Landes und der Stadt Stuttgart zum ersten Mal im Jahr 2008. Die Federführung hierfür hat das Büro der Beauftragten für Chancengleichheit.
  7. Ein Fachtag zum Thema "Kirche als familienfreundliche Arbeitgeberin" fand im Juli 2007 statt, der Betriebskindergarten "Heidehüpfer" wurde eröffnet. Das Büro der Beauftragten für Chancengleichheit hat die Federführung.

 

Weiterführende Literatur:

  • Broschüre "Kirchengemeinden - Orte für und mit Familien. Anregungen für den Kirchengemeinderat"
  • Broschüre "Vorlese-Oma oder Kindergarten-Opa werden. Tipps für Ehrenamtliche und Kindergartenteams"
  • Flyer zum Preis des Landesbischofs "Familienfreundliche Gemeinde"

 

Weitere Projekte

Kirchengemeinden – Orte für und mit Familien

Vorlese-Oma oder Kindergarten-Opa

 

 

Weitere Links

Die Broschüren können von der Webseite www.arbeitsstellefamilie.de als PDF heruntergeladen werden oder über die EAEW-Landesstelle (s.u.) kostenlos und gedruckt bezogen werden:

http://www.arbeitsstellefamilie.de/index.php?id=34

Wrap up & follow-up actions

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Effect / experience

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