SMS - Sucht Martins Spuren

Author
a geistreich member
Created at: 2012-09-07
Last major update at: 2012-09-07
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Reformationstag
Institutions
Evangelisches Jugendwerk in Leonberg
Keywords
Target audiences
Practitioners
Information
Preparation: no information
Execution: ein Tag
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SMS-Sucht Martins Spuren

Abstract

Ein etwas anderer Jungschartag mit SMS-Spiel auf den Spuren Martin Luthers.

Situation / context

Dieser Jungschartag wurde für Jungschargruppen aus dem gesamten Kirchenbezirk konzipiert. Er stand ganz im Zeichen Martin Luthers.

Goals

Die Kinder sollten in die Zeit und das Geschehen Martin Luthers mit hineingenommen werden und mit Martin erkennen, dass Gott ein liebender Gott ist.

Reflection / background

Ein aufwändiges Projekt wird für einen ganzen Kirchenbezirk konzipiert.

General information on realization

---

Preparation

Vorbereitet wurde der Jungschartag von einem festen Team aus verschiedenen Jungscharmitarbeitern aus den Gemeinden und einer Jugendreferentin. Um die Jungscharmitarbeiter vor Ort, die Kinder und Eltern möglichst frühzeitig zu informieren, wurde bereits vor den Sommerferien ein Ankündigungsflyer versendet. Die endgültigen Einladungen mit alle Informationen kamen dann nach den Sommerferien. Jede Gruppe hinterließ bei der Anmeldung im Jugendwerk eine Handynummer, über welche die Gruppe den ganzen Vormittag lang erreichbar sein würde. Kurz vor dem Jungschartag bekam dann jede angemeldete Gruppe noch ein kleines Päckchen mit einem selbstgedrehten Film über Martin Luther und einem Logbuch für das Spiel am Vormittag.

Realization

Anders als normal trafen sich die Gruppen am Morgen des Jungschartages nicht an einem zentralen Ort, sondern in ihren Gruppenräumen. Dort sahen alle Gruppen zeitgleich den zugeschickten Film. Nach dem Ende des Films bekam jede Gruppe ca. alle 5 Minuten eine SMS. Jede SMS enthielt eine Aufgabe oder ein kleines Spiel… Die Aufgaben waren in 5 Themenblöcke unterteilt. Zu jedem Themenblock war in den gelieferten Logbüchern eine kurze, erklärende Einführung zu finden. Die Themenblöcke hießen: „Kloster und Mönche“, „Romreise, Mittelalter, Ablass“, „95 Thesen, Reformation“, „Bibelübersetzung“ und „Vogelfrei“. Die erste SMS in jedem Themenblock musste bearbeitet werden. Alle weiteren Aufgaben durften, mussten aber nicht erledigt werden. Die Ergebnisse wurden entweder mit einer Digitalkamera festgehalten oder konnten in das Logbuch eingetragen werden.

Hier einige Beispiel-SMS:

Themenfeld „Kloster und Mönche“:

  • • Pflicht! Martin lebte als Mönch in einem Kloster. Jedes Kloster hatte ein eigenes Wappen: Malt euer Ortswappen auf Papier und bastelt eine Flagge.
  • • Im Kloster musste sich Martin als Zeichen der Demut seine Haare abrasieren lassen: Sucht eine Person mit Glatze und macht ein gemeinsames Foto.

 

Themenfeld „Romreise, Mittelalter, Ablass“:

  • • Im Logbuch auf S.7-9 findet ihr Bilder von Personen/Dingen, die es in Rom gibt. Findet heraus, wie sie heißen und tragt es in das Logbuch ein.
  • • Martin reiste mit dem Pferd nach Rom und zurück, da das die schnellste Möglichkeit war. Findet ein lebendes Pferd und macht alle gemeinsam mit ihm ein Foto.

 

Themenfeld „95 Thesen und Reformation“:

  • • Martins Thesen waren revolutionär für seine Zeit. Überlegt euch 5 Verbesserungen für die heutige Kirche und schreibt sie in das Logbuch.
  • • Damals gab es noch eine andere Schrift: Altdeutsch. Findet jemanden, der diese Schrift noch beherrscht und euch einen Satz in euer Logbuch schreiben kann.

 

Themenfeld „Bibelübersetzung“:

  • • Was kaufte der Kaufmann in Matthäus 13, 45-46? Besorgt diese Dinge (seid kreativ).

 

Das letzte Themenfeld umfasste nur noch eine Aufgabe:

  • • Brecht nun alle Aufgaben ab, schlagt das Logbuch auf S.16 auf und lest, was dort steht. Dann flieht mit Martin zur Halle. Eure Mitarbeiter wissen, wie.

 

Ankunft in der Halle/Mittagessen:

Nach der letzen SMS machten sich die Gruppen mit privaten PKWs, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zum zentralen Treffpunkt. Dort wurden die Bilder und die Logbücher eingesammelt und anschließend konnten die Gruppen zum Mittagessen gehen.

Spielstationen:

Parallel zum Essen und noch länger darüber hinaus wurden unterschiedliche Spielstationen angeboten.

  • • Lutherrosen ausmalen und laminieren
  • • Holzkreuze sägen
  • • Paperballs basteln (Eine Beschreibung gibt es z. B. hier: suite101.de/article/paper-balls-plastische-kreationen-aus-papierstreifen-a109217)
  • • Bilderstation: Damit auf jede Urkunde auch ein Bild geklebt werden konnte, durfte jede Jungschar ein Gruppenbild in Mönch- und Nonnenkostümen und mit Symbolen aus dem Leben Martin Luthers machen (große Bibel, ein Blitz aus Pappe, ein Federkiel…)
  • • Buttons: Es konnten Buttons mit einer Lutherrose oder frei gestaltet werden.
  • • Sport und Spiel: Slacklines, Fußball, verschiedene Ballspiele, Jongliersachen, Pedalos…

 

Gottesdienst:

Zum „Schluss“ trafen sich alle in der Halle zu einem Gottesdienst. Hierzu waren auch die Eltern eingeladen. Durch den Gottesdienst führte der etwas tollpatschige Herr Prof. Dr. Dr. Dr. Besserwisser und ein Moderator. Durch Anspiele, ein Quiz zu den Inhalten des SMS-Spieles und eine kurze Predigt wurde das Leben Martin Luthers und seine Entdeckungen in der Bibel nochmals zusammengefasst: Die Menschen damals hatten Angst vor Gott, sie glaubten, dass Gott zornig auf sie sei. Aber Luther hatte gemerkt, dass das gar nicht stimmt. Er hatte entdeckt, dass Gott die Menschen liebt. Woher Luther das alles wusste? Aus der Bibel – darum hat der die Bibel auch in die deutsche Sprache übersetzt, damit alle, auch wir heute darin lesen können.

Give-away:

Im Gottesdienst bekam jedes Kind ein Exemplar des Hefts „Guter Start“ (herausgegeben vom Bibellesebund, Infos hier: shop.bibellesebund.de/guter-start-3-2012-einzelheft.html) geschenkt.

Abschluss:

Abgeschlossen wurde der Tag mit der Siegerehrung für das SMS-Spiel und dem Abschlusssegen

Wrap up & follow-up actions

Dieser Jungschartag wurde für Jungschargruppen aus dem gesamten Kirchenbezirk konzipiert. Es ist aber genauso möglich, ihn in einem kleineren Rahmen durchzuführen, z.B. mit mehreren Kindergruppen aus einem Ort, die sich dann vormittags jeweils in einem Wohnzimmer treffen. Für den zweiten Teil des Tages mieteten die Leonberger eine große Halle, in der neben dem Mittagessen und den Spielangeboten auch der Abschlussgottesdienst stattfand. Das kann im kleineren Rahmen natürlich auch das Gemeindehaus sein.

Effect / experience

Die Kinder fuhren begeistert nach Hause.

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