Konfirmandenarbeit auf dem Weg nach 2030

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Created at: 2012-11-28
Last major update at: 2012-11-28
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Konfirmandenarbeit, Organisationsentwicklung
Institutions
Arbeitsstelle für Religionspädagogik in Oldenburg
Keywords
Target audiences
Practitioners
Information
Preparation: no information
Execution: Auf Dauer
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Konfirmandenzeit

Abstract

Konfirmandenarbeit auf dem Weg nach 2030 - Alternative Modelle - Kreativ - Kooperativ - Unglaublich gut

Situation / context

Viele Gemeinden spüren, dass bei ihrer Konfirmandenarbeit noch mehr Potenzial vorhanden ist.

Goals

Am „Konzeptomaten“ für die Konfirmandenarbeit können Sie praxisbezogen Ihr zukunftstaugliches Konzept der Konfirmandenzeit entwickeln. Ihre Rahmenbedingungen, die Lebenswelt Jugendlicher, Beteiligung vieler, Aus- und Fortbildung und andere Qualitätsmerkmale werden beachtet. Berater/innen und andere Fachleute begleiten Sie, auf spielerische Weise Ihre individuelle Situation für die künftige Praxis fruchtbar zu machen.

Teilnehmer am Schaufenster Zukunft des Zukunftskongresses Oldenburg 2012.

Reflection / background

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General information on realization

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Preparation

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Realization

Als Ansprechpartnerin für die Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch für die Gemeindekirchenräte entwickelt Meike Wendt gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort individuelle Zeitmodelle, zugeschnitten auf die Bedürfnisse einzelner Gemeinden, macht Vorschläge, bietet Netzwerke und Fortbildungen an. Neue Wege zu finden ist auch das Thema des Arbeitskreises Konfirmandenunterreicht beim Zukunftskongress: Mit einem „Konzeptomaten“ werden maßgeschneiderte Konfi-Modelle für einzelne Gemeinden entwickelt, in einem Workshop sollen neue Ideen entstehen, „die noch nicht vorgedacht sind“.

Wrap up & follow-up actions

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Effect / experience

Konfi-Camp, Konfirmandenunterricht in veränderten Zeit- und Arbeitsformen, Workshops statt stures Pauken – die Konfirmandenzeit hat sich in den vergangenen Jahrzehnten extrem gewandelt. Zum Glück, findet Meike Wendt. Zum einen seien neue Zeitmodelle notwendig geworden, weil die Schule immer weniger Raum für andere Aktivitäten lasse, zum anderen habe sich die Lebenswelt der Jugendlichen verändert. Auch darauf müsse man reagieren, um den Konfirmandenunterricht attraktiv zu gestalten. Eine neue Herangehensweise ändere nichts daran, dass eine Verbindlichkeit im Konfirmandenunterricht wichtig bleibe, betont sie. „Wenn wir Gruppenarbeit anbieten, ein Quiz veranstalten, dann steckt dahinter professionelle Methodik und Didaktik. Die Kids lernen – und haben auch noch Spaß dabei“, erklärt sie.

Bei den Jugendlichen kommt das ganz offensichtlich an: Der überwiegende Teil der Konfirmandinnen und Konfirmanden sagt in einer entsprechenden Studie (siehe www.konfirmandenarbeit.eu) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dass die Konfirmandenzeit ihnen wichtige Grundlagen gegeben habe, um über ihren Glauben entscheiden zu können. Gerade die Gruppenfahrten seien ganz wichtig, weiß die Pfarrerin: „Religiosität vollzieht sich in diesem Alter über Gemeinschaftserfahrung.“ Zudem habe sich das Bild der Kirche gewandelt, sie sei offener geworden, auch Kritik gegenüber. „Gerade in der Gruppe erleben die Jugendlichen, dass ihre Freunde vielleicht ganz andere Fragen stellen als sie selbst, ältere Menschen andere als junge – und dass alle Menschen mit ihren Fragen in der Kirche einen Ort haben.“

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