»Avatar – Aufbruch nach Pandora« - Toleranz im Kino

Author
a geistreich member
Created at: 2013-03-13
Last major update at: 2013-03-13
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Film, Mitgliederbindung, Gemeindeaufbau, Gemeinwesen, Erwachsene, Interreligiöse Begegnungen, Integration und Inklusion, Fundraising & Förderung, Öffentlichkeit und Medien, Öffentlichkeits- und Pressearbeit, Kampagnen
Institutions
Evangelischer Kirchenkreis Hanau-Stadt in Hanau
Keywords
Target audiences
Practitioners
Information
Preparation: no information
Execution: no information
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ach dem Film waren Besucher willkürlich auf einem Doppelfoto zusammengebracht worden. Sie suchten und fanden sich.

Abstract

Jahresthema: »Ich sehe dich – Toleranz leben« - Ob Aussehen, Sprache, Religion, Herkunft oder Alter – Gründe für Vorurteile gegen andere finden sich leicht. Oft sehen wir nicht genau hin, bilden uns zu schnell eine Meinung, stempeln andere ab.

Dagegen setzt der Evangelische Kirchenkreis Hanau-Stadt ein Zeichen

Situation / context

Die Filmvorführung »Avatar – Aufbruch nach Pandora« in 3D ist der Auftakt zum Jahresthema »Ich sehe dich – Toleranz leben« des Evangelischen Kirchenkreises Hanau-Stadt.

Der Film erzählt die Geschichte von der Suche nach neuen Ressourcen und Lebensmöglichkeiten. Pandora ist von erdähnlichen Lebensformen besiedelt. Die wissenschaftlichen und militärischen Zielen ignorieren jedoch die dort lebenden Na’vi. Vertrauen und Liebe öffnen Wege des Miteinanders.

Die Begegnungsaktion im Foyer des Kinos

Die Kinobesucher/-innen konnten sich vor dem Film fotografieren lassen, mit dem gezeichneten Auge in einer Hand, dem Symbol für Toleranz. Nach dem Film hingen die Fotos - willkürlich auf einem Doppelfoto zusammengebracht – im Foyer aus. Die Besucher und Besucherinnen suchten und fanden ihr Fotogegenüber. Wer sich gefunden hatte, bekam noch ein Getränk ausgegeben und so kam man ins Gespräch. Auch auf der Monitorleinwand wurde deutlich, worum es ging. Viele lachende Gesichter liefen über die Bildschirme. Im Kinosaal gab es nur noch ganz wenige Plätze in der ersten Reihe.

Goals

Hauptziel ist es, neue Begegnungsmöglichkeiten für Gespräche zu bieten. Der Film, der vorher noch nicht in Hanau lief, "lockte" ganz unterschiedliche Menschen verschiedenen Alters ins Kino: Fantasiefans, 3D-Cineasten, aber auch kirchliche Mitarbeiter/-innen.

Die Fotoaktion vor dem Film bot schon viel Anlass zum Gespräch. Die im Anschluss ausgehangenen Doppelfotos ermöglichten das Kennenlernen eines Einzelnen, um sich ganz zwanglos über den Film zu unterhalten und wer weiß, vielleicht auch über das Jahresthema und Kirche...

Reflection / background

Zum ersten mal setzt sich der Kirchenkreis ein Jahresthema, um die Angebote der Gemeinden und Einrichtungen, aber auch des Kirchenkreises thematisch zu bündeln. Dieses gemeinsame Auseinandersetzung mit einem Thema und die bewußte Beteiligung  an der Jahresaktion stärken das Zusammenheitsgefühl zwischen Gemeinde, Einrichtungen, Mitarbeitenden und Kirchenkreis: Gemeinsam thematisch miteinander reden und handeln.

General information on realization

Zeit und Möglichkeit zur gemeinsamen langfristen Planung und Ideensammlung (Tages- oder Wochenendangebot), Kooperationspartner und Sponsoren von Win-Win-Situation überzeigen.

Preparation

Klare Aufgabenverteilung und Terminplanung

Absprache mit Kinobetreiber bezüglich Termin, Räumlichkeiten, Verköstigung und weiterer Aktionen im Kinosaal bzw. Foyer, Werbung Vorfilm, Außenwerbung, Vorverkauf, Fotorechte usw..

Öffentlichkeitsarbeit planen inkl. der benötigten Druckerzeugnisse, Internetseite www.toleranz-leben.de, Presse- und Rundfunkinformation und der Werbung in den "eigenen" Reihen.

Pressegespräch im Vorfeld mit Einladung der Presse, Fotografen zum Event (inkl. Pressemappe, Jahresflyer)

Realization

Nur Film anschauen ist zu wenig - die begleitenden Aktionen wie das Bemalen der handfläche, die Einzelfotos, Fotoaktion im Kinosaal, das Zusammenstellen der Fotos nach dem Zufallsprinzip, das Aushängen der Fotos und die wechselnde Präsentation auf dem Werbebildschirmen im Foyer des Kinos.

Wrap up & follow-up actions

Anschließende Berichterstattung in der Presse und auf der Homepage.

Die Filmvorführung ist der Start der Kampagne, die Fotos werden bei der Abschlussveranstaltung wieder eingebracht, um "den Kreis zu schließen".

Effect / experience

Die Kinobetreiber waren sofort "Feuer und Flamme", eine absolut posive Erfahrung für alle Beteiligten.

Die kirchlichen Mitarbeitende hatten Spaß an diesem "außerkirchlichen" Angebot.

Kino und Kirche - für die meisten Besucher/-innen eine neue Möglichkeit sich anzunähern. Es wirde viel gelacht und miteinander gesprochen.

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      In Filmen und Kino drücken sich moderne Hoffnungen und Sehnsüchte aus.
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