Gesprächsreihe 'Religion und Toleranz'

Author
2 Geistreich-members
Created at: 2013-04-18
Last major update at: 2014-03-31
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Erwachsene, Interreligiöse Begegnungen
Institutions
Bet- und Lehrhaus Petriplatz e.V. in Berlin
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Bet- und Lehrhaus Berlin - Entwurf der Architekten KuehnMalvezzi

Abstract

In Berlin entsteht auf dem Petriplatz ein gemeinsames Bet- und Lehrhaus, ein Gotteshaus für die drei monotheistischen Religionen Judentum, Islam und Christentum. Es ist noch nicht gebaut, in Podiumsgesprächen stellt es sich aber an verschiedenen Orten in der Stadt im laufenden Jahr bereits vor.

Situation / context

Auf dem Petriplatz entsteht ein gemeinsames Bet- und Lehrhaus, ein Gotteshaus der drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Es ist noch nicht gebaut, in Podiumsgesprächen stellt es sich aber an verschiedenen Orten in der Stadt bereits vor.

http://www.geistreich.de/experience_reports/1872

Goals

Die verschiedenen Facetten interreligiösen Dialogs sollen thematisiert werden. Die Öffentlichkeit soll hierfür sensibilisiert werden.

Reflection / background

Auf Initiative der Evangelischen Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien soll am Urort Berlins, dort, wo die Geschichte der einstigen Doppelstadt Cölln/ Berlin im 13. Jh. begann, auf den wiederentdeckten Fundamenten der Petrikirchen unweit des Schlossplatzes ein neuer Sakralbau in einer zeitgenössischen Architektursprache entstehen: Ein einzigartiges und zukunftsweisendes Haus für die Religionen Christentum, Judentum und Islam sowie die Stadtgesellschaft Berlins.

Vertreter der drei Religionsgemeinschaften wollen auf dem Petriplatz ein in dieser Form völlig neuartiges Gebäude bauen und gemeinschaftlich mit Leben füllen. In diesem Bet- und Lehrhaus werden die drei Religionsgemeinschaften unter einem Dach in ihren Traditionen beten und Gottesdienste feiern, zugleich soll der Dialog der Religionen, der von zunehmender gesellschaftlicher Bedeutung ist, transparent und öffentlich ins Zentrum der säkularen Stadt Berlin gestellt und in das Gespräch der politischen und kulturellen Akteure der Stadt eingebunden werden.

Als Träger des Projekts gründeten im Herbst 2011 die Jüdische Gemeinde Berlin, das Forum für Interkulturellen Dialog, die Evangelische Kirchengemeinde St. Petri – St. Marien und das Land Berlin den Verein Bet- und Lehrhaus Petriplatz Berlin e.V.

Im September 2012 wurde der Entwurf des Berliner Architektenbüros KuehnMalvezzi als Gewinner des internationalen Architekturwettbewerbs ausgewählt.

General information on realization

Wird das Bet- und Lehrhaus die gebaute Ringparabel – wie es in der Presse zum Abschluss des Architekturwettbewerbes diskutiert wurde? Wo und wie findet es seinen Ort zwischen Provokation und Folklore? Das war Thema des ersten Gesprächs im Deutschen Theater Berlin.
Anlass des zweiten Gesprächs war das Erscheinen des Katalogs zum weltweit ausgeschriebenen Architekturwettbewerb von September 2012. Mit diesem Katalog wird die Buchkunst sowohl zum Dokument als auch zum Vehikel der Baukunst. Aber wie beeinflussen darüber hinausgehend Buchkunst und Baukunst einander? Wie finden die drei Buchreligionen Judentum, Christentum und Islam als Texte auslegende Buchkünste in der Baukunst Heimat? Wie wirkt das Haus auf das Lesen? Und was folgt daraus für die künftige Nutzung des Bet- und Lehrhauses? Das waren die Themen des zweiten Abends der Gesprächsreihe in der Parochialkirche.

Preparation

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Realization

Bisher fanden Vorträge zu diesen Themen statt:

  • Das Bet- und Lehrhaus – die gebaute Ringparabel?
    Lessings „Nathan der Weise“ zwischen Provokation und Folklore am
    10. Mai 2013, 20.00 Uhr im Deutschen Theater Berlin, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin
  • „Das Bet- und Lehrhaus – Buchkunst und Baukunst“ am 20. Juni 2013 Parochialkirche Berlin
  • „Das Bet- und Lehrhaus - Toleriert, weil separiert und privatisiert? An welchen Ort unserer Gesellschaft gehören die Religionen?“ am 12. September 2013, 20 Uhr im Roten Rathaus Berlin, Wappensaal
  • „Modernisiert, dann toleriert? Brauchen die Religionen eine Reformation oder haben sie eine Geschichte, die wir gar nicht richtig kennen?“ am 10. Oktober 2013 im Jüdischen Museum Berlin.
  • "Das Bet- und Lehrhaus – Toleranz und Gewalt. Taugen die Religionen vor allem für eine Kriminalgeschichte?" am 13. Februar 2014 im  Foyer des Polizeipräsidiums Berlin

 

 

Einladung zum Gesprächsabend:

Das Bet- und Lehrhaus Berlin – „Wir werden ewig leben.“ Wieviel Ernst verträgt das Spiel? Fußball und Religion  am 10. April im Stadion An der Alten Försterei

Fußball ist ein Spiel, aber nicht nur. Fußball ist auch Geschäft und Spiegel der Gesellschaft. Und Fußball kann Züge einer Religion annehmen. Woran glaubt, wer an das Fußballspiel glaubt? Und was macht das mit den Menschen? Woher kommt überhaupt die Nähe zwischen Fußball und Religion? Was besagt sie über den Fußball – und was über die Religion? Das sind die Fragen, die auf diesem Podium diskutiert werden.

 
Mit Hans Meyer (ehemaliger Fußballtrainer, u.a. 1. FC Carl Zeiss Jena, Borussia Mönchengladbach, 1. FC Nürnberg, Hertha BSC, 1. FC Union Berlin), Marcel Reif (Fußballkommentator ZDF, RTL, jetzt Sky Deutschland) und Pfarrer Gregor Hohberg (Vorstandsmitglied Bet- und Lehrhaus Petriplatz Berlin e. V.).
Moderation: Dirk Pilz (Redakteur für nachtkritik.de, Autor der Berliner Zeitung und der Neuen Zürcher Zeitung).

Einführung: Dr. Dirk Fischer (Vorstandsmitglied Wirtschaftsrat 1. FC Union e. V.), Roland Stolte (Vorstandsmitglied Bet- und Lehrhaus Petriplatz Berlin e. V.)

10.04.2014, 19.00 Uhr
Einlass: 18.00 Uhr, Ende 22.00 Uhr

Veranstaltungsort: Stadion An der Alten Försterei

An der Wuhlheide 263, 12555 Berlin

Eintritt frei.


Anmeldung erforderlich unter:

simone.buecklein@fc-union-wirtschaftsrat.de

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Wirtschaftsrat 1.FC Union e.V. und Bet- und Lehrhaus Petriplatz Berlin e.V.

Wrap up & follow-up actions

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Effect / experience

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Adopted and refined

    Connected content

    • BLP_PERSPEKTIVE_GERTRAUDENSTRASSE(c)KUEHNMALVEZZI.jpg
      Errichtung eines Bet-und Lehrhauses der 3 monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) auf den Fundamenten der alten Petrikirchen mitten in Berlin.
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    • Dialog
      Deutschland ist durch Migrationsbewegungen vor neue gesellschaftliche Herausforderungen gestellt. So ergibt sich die Notwendigkeit interreligiöser Begegnungen.
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      from a Geistreich-member

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