Gottesdienstpreis für das beste Gottesdienstkonzept in einer Region

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Created at: 2013-10-30
Last major update at: 2013-10-30
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Qualitätsentwicklung im Gottesdienst, Alternative Gottesdienste, Regionalisierung
Institutions
Kirchenamt der EKD in Hannover
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Preisverleihung

Abstract

Der Vorsitzende der Stiftung, Oberkirchenrat Dr. Stephan Goldschmidt, gratulierte der Synode des Kirchenkreises Köthen am 28. Oktober 2013 zum Gewinn des Gottesdienstpreises 2013.

Situation / context

Wie kann es gelingen, nicht nur die Gottesdienste einer Gemeinde zu planen, sondern diese regional und kirchenkreisweit zu planen?

Wie kann mit den vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen schonend und nachhaltig umgegangen werden?

  

Pressemitteilung

Die Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes zeichnet den Kirchenkreis Köthen mit dem Gottesdienstpreis 2013 aus

   

Die Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes (Karl-Bernhard-Ritter-Stiftung) zeichnet den Kirchenkreis Köthen (Anhalt) mit dem Gottesdienstpreis 2013 für das beste Gottesdienstkonzept in einer Region aus. Der Vorsitzende der Stiftung, Oberkirchenrat Dr. Stephan Goldschmidt, gratulierte der Synode des Kirchenkreises Köthen am 28. Oktober 2013 in Anwesenheit des Kirchenpräsidenten Joachim Liebig zum Gewinn des Gottesdienstpreises 2013. Das Preisgeld von 2.500 € überreichte er stellvertretend an Kreisoberpfarrer Dietrich Lauter.

In seiner Laudatio (siehe unten im Anhang) würdigte Dr. Goldschmidt das Konzept, das in einem mehrjährigen Prozess entwickelt wurde. Aufbauend auf einer sorgfältigen Analyse der örtlichen Gegebenheiten wurde ein innovatives Gottesdienstkonzept entwickelt. Heute ist in der Region eine größere Vielfalt an Gottesdienstformen und -zeiten möglich; gleichzeitig wird mit den vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen schonend und nachhaltig umgegangen.

Die Entwicklung des ausgezeichneten Gottesdienstkonzeptes begann 2010 mit einer statistischen Bestandsaufnahme. Anschließend wurde in einem durch das EKD-Zentrum für Qualitätsentwicklung im Gottesdienst moderierten Prozess das Ergebnis analysiert und anhand theologischer Kriterien zu einem Konzept mit einem vielfältigen gottesdienstlichen Programm entwickelt. Nach den Worten Dr. Goldschmidts beeindruckte an dem Gottesdienst-Konzept des Kirchenkreises Köthen zum einen die Transparenz und die Qualität des Prozesses, während dem auch Fragen zugelassen waren, die häufig tabuisiert werden. Zum anderen sei bemerkenswert, dass bei der Umsetzung des Konzepts versucht wurde, „sowohl die Bedürfnisse der Kerngemeinde als auch die Notwendigkeit ernst zu nehmen, neue Ideen zu entwickeln und neue Zielgruppen zu erschließen.“

Inzwischen werden in den beiden Stadtkirchen in Köthen an jedem Sonntag alternierend ein traditioneller sowie ein alternativer Gottesdienst zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert. In den beiden Kirchspielen Preußlitz und Wörbzig mit ihren 12 Kirchengemeinden und 14 genutzten Kirchen wurde das gottesdienstliche Angebot so umgebaut, dass in den Gottesdiensten neben dem Kirchenjahr verstärkt die Ereignisse des öffentlichen Lebens berücksichtigt werden. Darüber hinaus wurde der öffentliche Raum als geeigneter Ort für Gottesdienste entdeckt, die in Kooperation mit örtlichen Partnern, beispielsweise der Ortsfeuerwehr, vorbereitet und gefeiert werden. Das vielfältige Gottesdienstprogramm kommt offenbar bei den Menschen an. Die Zahl der Teilnehmenden steigerte sich im vergangenen Jahr erfreulich, obwohl die Zahl der Gottesdienste reduziert wurde.

Der vollständige Wortlaut des Strukturkonzeptes für den städtischen und ländlichen Bereich des Kirchenkreises Köthen kann auf der Internetseite www.gottesdienst-stiftung.de abgerufen werden.

Die Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes (Karl-Bernhard-Ritter-Stiftung) vergibt im Jahr 2013 den Gottesdienstpreis zum fünften Mal. In diesem Jahr war der Preis für ein Gottesdienstkonzept in einer Region ausgelobt worden, das von mehreren Gemeinden gemeinsam entwickelt wurde, auf einer sorgfältigen Analyse der Situation vor Ort beruhte und ein theologisch durchdachtes Ensemble von Gottesdiensten in der Region darstellt.

Die Mitglieder der Jury sind:

  • Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Ausbildungsreferent der Ev. Landeskirche in Baden, Karlsruhe
  • Jan von Campenhausen, Reformbüro der EKD
  • Heidrun Dörken, Medienbeauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Frankfurt / Main
  • Prof. Dr. Holger Eschmann, Theologische Hochschule Reutlingen
  • Anne Gidion, Gottesdienst-Institut der Nordkirche, Hamburg
  • Dr. Stephan Goldschmidt, Vorsitzender der Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes, und Gottesdienstreferent der EKD, Hannover
  • Prof. Dr. Ansgar Franz, Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft und Homiletik, Mainz
  • Dr. Hanna Kasparick, Predigerseminardirektorin Lutherstadt Wittenberg
  • Gerd Kerl, Stellvertretender Vorsitzender der Liturgischen Konferenz in der EKD
  • Dr. Andreas Leipold, Gefängnisseelsorger, Bad Hersfeld
  • Jörg Persch, Verlagsbereichsleiter, Göttingen
  • Dr. Thomas Schlegel, Zentrum für Mission in der Region, Greifswald
  • Prof. Dr. Ulrike Wagner-Rau, Lehrstuhl für Praktische Theologie, Marburg
  • Burkhard Weitz, Chrismon-Redakteur, Frankfurt
  • Helmut Wöllenstein, Propst des Sprengels Waldeck-Marbug

   

Weitere Informationen finden Sie unter

www.gottesdienst-stiftung.de

Kassel, am 29. Oktober 2013

  

Goals

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Reflection / background

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General information on realization

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Preparation

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Realization

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Wrap up & follow-up actions

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Effect / experience

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Adopted and refined

    Connected content

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      Alternative Gottesdienste oder Zweitgottesdienste sind ergänzend zum klassischen 10-Uhr-Gottesdienst am Sonntagmorgen Gottesdienste in anderer Form oder an anderem Ort.
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      Qualitätsentwicklung im Gottesdienst versucht mit kirchlichen und außerkirchlichen Instrumenten der Qualitätsentwicklung die Bedeutung, Wirkung und Akzeptanz des Evangelischen Gottesdienstes unter den sich wandelnden gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Rahmenbedingungen zu fördern.
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