Church hopping

Author
a geistreich member
Created at: 2010-07-26
Last major update at: 2010-07-26
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Bildung und Unterricht
Institutions
Evangelische Kirchengemeinde Ittersbach in Karlsbad
Keywords
Target audiences
Practitioners
Information
Preparation: no information
Execution: no information
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Church hopping

Abstract

In verschiedenen Kirchen einer Region gibt es an einem Abend unterschiedliche Angebote für Jugendliche vom Abseilen im Kirchenschiff über Gebete und Filme bis hin zum abschließenden Konzert. Ein Shuttle-Service verbindet die Kirchen und transportiert die Jugendlichen.

Situation / context

Jugendliche und junge Erwachsene sollen ihre bzw. anderen Kirchen neu oder von neuem entdecken lernen. Durch die Angebote sollen Brücken zu christlichen Werten und Grundeinstellungen gebaut werden.

Goals

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Reflection / background

Es sollte ein gemeinsames Projekt für die Konfirmanden der Region entstehen (5 Kirchengemeinden). Dazu sollte eine Band eingeladen werden. Eine Mitarbeiterin erzählte die Idee, von Kirche zu Kirche zu wechseln, aus einer Diplomarbeit eines Kollegen. Das setzten wir dann um.
Im Jahr 2007 wurde "Jesushouse" in der Region durchgeführt. Aus den positiven Erfahrungen der Zusammenarbeit  entstand JuffKa (Jugendförderkreis für Karlsbad). Darin arbeiten Hauptamtliche und unterschiedliche Jugendliche aus der Region mit. Zuerst lag das Schwergewicht auf den Hauptamtlichen. Je näher der Termin kam und die Realisierung sich zeigte, desto mehr Jugendliche und Erwachsene - auch Fernstehende - haben sich beteiligt.

General information on realization

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Preparation

Über Plakate, Handzettel, die Homepage der Kirchengemeinden, einen Pressebericht im Vorfeld und über eine Ankündigung im Anzeiger der politischen Gemeinde wurde "Church hopping" beworben. Den Jugendlichen wurde damit eine Einlasskarte an die Hand gegeben, die auch ein Formular für die Erziehungsberechtigten zur Erteilung einer Teilnahmeerlaubnis auch nach 22.00 Uhr enthielt. Ein Pfarrer leitete die Vorbereitung. Die Mitarbeiter arbeiteten vor Ort in kleineren Gruppen. Es fanden regelmäßige Gesamttreffen statt.

 

Materialien

 Filme, Beamer, Soundanlage, Materialien für den Abenteuerspielplatz

 

Kosten

etwa 1.500 €. Kirchengemeinden und lokale Gewerbebetriebe unterstützten das Projekt mit Spenden.

 

Realization

In den fünf beteiligten Kirchen wurden von 19.00-22.00 Uhr verschiedene Angebote gemacht. Dazu gehörten ein Stationenweg zur Schöpfung, ein Abenteuerspielplatz in einer Kirche mit Abseilen im Kirchenschiff, Klettern in die Kirchturmspitze und Krabbeln durch die Lüftungskanäle, eine "FilmNight", eine "BandNight" und eine "PraiseNight" mit Liedern und Gesängen von Gregorianik über Taizé bis zu modernen Lobpreisliedern. Gemeinsamer Abschluss war ab 22.30 Uhr ein Konzert einer Rockband. Zielgruppe waren Jugendliche und junge Erwachsene von 13 bis 30 Jahren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen zur Verfügung, um den Besuchenden kompetente Gesprächspartner zu sein, um ihnen auf ihrem Weg auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes Hilfestellungen zu geben. Zwischen den einzelnen Kirchen verkehrte ein Shuttle-Service.

Wrap up & follow-up actions

Es hat eine Wiederholung im Jahr 2010 gegeben. Für 2011 ist eine weitere angedacht.

Effect / experience

Die Zielgruppe wurde erreicht. Der Schwerpunkt bei den Teilnehmenden lag zwischen 13 und 20 Jahren. Etwa 300 Menschen nutzten das Angebot.  In der Kirchengemeinde Ittersbach wurde von älteren Menschen teilweise Anstoß an dem und gefragt, ob solche Events notwendig sind, um Jugendliche zu erreichen und ob nicht die Heiligkeit eines Kirchenraumes durch  einen Abenteuerspielplatz in der Kirche verletzt würde.

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