Mit der Druckerpresse selbst die Weihnachtsgeschichte drucken

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 21.01.2015
Letzte größere Änderung: 21.01.2015
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Bibelprojekte
Gemeinden/Institutionen
Sächsische Hauptbibelgesellschaft in Dresden
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Drei Tage jeweils 8 Stunden
Meinungen
keine Stimmen
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Kurzbeschreibung

An drei Tagen nach den Weihnachtsfeiertagen konnten Besucher/innen eines Museums an einer originalgetreuen Gutenberg-Druckpresse die Weihnachtsgeschichte drucken.

Situation / Kontext

Das Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden ist u.a. wegen seiner zahlreichen Ausstellungsstücke aus vielen Lebensbereichen sächsischer Tradition und wegen seiner Puppensdammlung sehr beliebt. Gerade in den Weihnachtsferien besuchen Famillien gern Museen.
Eine Druckerpresse ist auch gut auf Messen einsetzbar. Auf einem ökumenischen Gemeinschaftsstand der Kirchen in Baden-Württemberg konnten die Besucher Psalm 23 selbst gedruckt aus einer Druckerpresse ziehen, wie das Bild oben zeigt.

Ziele

Selbst eine Druckerpresse zu bedienen, gibt die Möglichkeit live bei der Bibelherstellung dabei zu sein.

Reflexion / Hintergrund

Indem die Besucher/innen die Weihnachtsgeschichte drucken, bekommen sie ein haptisches Erlebnis mit einem altbekannten, aber vielleicht auch in Vergessenheit geratenen oder noch nie gehörten Text.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

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Vorbereitung

Das Bibelhaus in Dresden besitzt eine fest installierte und eine bewegliche originalgetreue Gutenberg-Druckpresse. Letztere stammt von 2003.

Bei solchen Projekten werden die entsprechenden Druckplatten vorher professionell hergestellt.

Es waren Absprachen mit dem Museum nötig.

Für besonders Interessierte hielt ich noch 200 Blätter mit beiden Weihnachtsgeschichten (Lukas 2 und Matthäus 2) in der modernen Übersetzung der „Basisbibel“ bereit.

Durchführung

An drei Tagen nach den Weihnachtsfeiertagen konnten Besucher/innen des Sächsischen Museum für Volkskunst“in Dresden an einer originalgetreuen Gutenberg-Druckpresse die Weihnachtsgeschichte  drucken.

Wie zu Gutenbergs Zeiten fehlte auf dem schwarzen Handdruck das Initial. Diesen Anfangsbuchstaben konnten sich die „Drucker“ nun als „Buchmaler“ selbst hineinmalen. Wer sich das nicht zutraute, durfte den vorgefertigten Linolschnitt-Buchstaben mit roter Farbe hineinstempeln.
Begeistert druckten sich an nur drei Tagen unter meiner Anleitung etwa 180 Personen (vom Vorschulkind bis zum Rentner) die Weihnachtsgeschichte.

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

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Wirkung / Erfahrung

Drei Tage lang acht Stunden an der Druckerpresse zu stehen, und immer neue Gespräche rund um die Weihnachtsgeschichte und den Druckvorgang zu führen, das war für mich eine ganz schöne Herausforderung! Aber sie war wirklich auch schön! Ich war ebenso begeistert wie meine Gäste an der Druckerpresse. Begeistert, dankbar und stolz zogen meine Gäste mit Ihren Drucken davon.

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