Begehbares Labyrinth in Florstadt

Author
a geistreich member
Created at: 2015-02-17
Last major update at: 2015-02-17
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Erwachsene
Institutions
Dekanat Wetterau in Niddatal
Keywords
Target audiences
Practitioners
Information
Preparation: 4 Jahre
Execution: Auf Dauer
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Abstract

Ein begehbares Labyrinth - ein spirtueller Ort - für alle. Einladung an alle Menschen, die inne halten möchten, Ruhe und Stille suchen, die neugierig sind, neue Erfahrungsräume zu entdecken, für alle, die sich auf den Weg machen.

Situation / context

Die evangelische Kirchengemeinde Florstadt verfügt über einen großen Garten direkt hinter dem Gemeindehaus und der Kirche - ein idealer Ort für ein Labyrinth.

  

Durch das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Kirchengemeinde war es möglich, "Florstädter Blaubasaltsteine" zu bekommen.

Das Baumaterial kommt aus Florstadt und wird jetzt für Florstadt verwendet! Das hat einen großen Wert! Und es spart Kosten!

    

Goals

Projektziele

  • Schaffung eines begehbaren Labyrinths als bleibender Ort für spirituelle Erfahrungen
  • Das Labyrinth als Lernort für ganzheitliches biografisches Lernen
  • Ort der Selbsterfahrung: Entspannung, Ruhe, Entschleunigung, Stärkung
  • Ort für Gruppenerfahrung
  • Ort für Generationsübergreifende Begegnung

Reflection / background

Das Labyrinth gehört zu den ältesten symbolischen Zeichen der Menschheit. Seit Jahrhunderten wird es in Felsen oder Ton geritzt, in den alten Handschriften gezeichnet, auf Keramiken gemalt oder mit Steinen am Boden ausgelegt. Ein begehbares Labyrinth öffnet viele Möglichkeiten für spirituelle Erfahrungen. Es hat  nur einen Weg, der von außen über viele Wendungen nach innen in die Mitte führt.

Gerade in einer Zeit, in der Menschen unter Zeitdruck stehen, soll das Labyrinth ein Ort der Entschleunigung sein. Tempo rausnehmen aus dem Leben!

Mit dem Labyrinth wird Glaube erlebbar mit allen Sinnen.

Das Labyrinth lädt ein, Wegerfahrungen zu machen, diese zu übertragen auf Alltagserfahrungen.

    

Folgende Fragen können Menschen auf dem Weg durch das Labyrinth begleiten:

  • Was habe ich erlebt auf meinem Weg durch das Labyrinth?
  • Wie habe ich Umkehrungen erlebt?
  • Was bedeutet es für mich in der Mitte anzukommen?
  • War der Weg von der Mitte zurück anders als der Weg zur Mitte?
  • ....

    

General information on realization

Zur Projektplanung haben wir einen Künstler hinzugezogen.

Das war ein guter Start für die Gruppe!

Die Bauphase ist ein mühsamer Prozess und harte Arbeit.

Dazu werden viele Hände gebraucht. Auch Kinder haben mitgeholfen!

     

Preparation

Von der Idee zur Umsetzung

1. Projektphase: Vorbereitung ab November 2011

  • Bildung einer Arbeitsgruppe (B. Laubvogel, Bildungsreferentin Dekanat, Pfarrerein u. Seeger, 6 ehrenamtliche MitarbeiterInnen)
  • Konzeptentwicklung, Finanzplan
  • Besichtigung begehbarer Labyrinthe in Hessen
  • Beteiligung des Bildhauers; Herrn Meier-Uhl
  • Gelände vorbereiten, ebnen, Bäume fällen 

2. Projektphase: Bauphase Mai 2014

  • Bau des Labyrinths unter Beteiligung ehrenamtlicher MitarbeiterInnen
  • Aushub, Verlegung der Steine

3. Nutzung des Labyrinths

  • Einweihung
  • Erste Erfahrungen 

Realization

Gruppen (Konfirmanden, Jugendkreis, Frauenkreis, Seniorengruppe, Teams, Kirchenvorstände u.ä.) gehen durch das Labyrinth und tauschen ihre Erfahrungen aus.

Einzelpersonen sind eingeladen das Labyrinth zu begehen!

Wrap up & follow-up actions

Der Bau des Labyrinths ist bereits eine Wegerfahrung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

  

Effect / experience

Interessant ist, dass Menschen im Ort neugierig geworden sind und nachfragen, was dort entsteht!

   

Adopted and refined

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    • Gärten
      Gärten sind zunächst meditative Installationen, wie der Ostergarten, dann aber auch Gärten und Parks im eigentlichen Sinne.
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