Konfirmand/innen malen Glaubensbilder

Author
a geistreich member
Created at: 2015-03-24
Last major update at: 2015-03-24
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Konfirmandenarbeit
Institutions
St. Johannis-Harvestehude in Hamburg
Keywords
Target audiences
Practitioners
Information
Preparation: no information
Execution: 1 Wochenende
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Abstract

Eine Konfirmandenfreizeit thematisiert die Frage, was Glaube ist und wie man ihn im Bild ausdrücken kann.

Situation / context

Der Konfirmandenunterricht findet in der zweijährigen Form statt. Alle zwei Wochen findet der Unterricht à 1,5 Stunden statt.

Die Freizeit selber fand außerhalb in einem Jugendheim von Freitagabend bis Sonntagmittag mit Übernachtungen statt.

Die Verpflegung wurde vom Haus gestellt, es gibt einen Andachtsraum und Sportplätze auf dem Gelände.

Goals

Konfirmand/innen setzen sich mit Glaubensbildern auseinander und entwickeln eigene Zugänge.

Reflection / background

---

General information on realization

Das A und O ist die gute Vorbereitung und auch die Absprache mit den jugendlichen Teamern. Mind. 1-2 Vortreffen.

Einladungsbrief an die Eltern mit Mitteilung der Regeln etc., Buchung des Freizeithauses (mind. 8-12 Monate vorher) etc.

Der komplette Ablauf findet sich unten in der Sammelmappe.

Preparation

Die Vorbereitung ist anspruchsvoll, da man viele Materialien mitnehmen muss. Besonders das Zeigen des Films sollte man einmal testen: Verstärker, Boxen, Beamer, Kabel, Verlängerungskabel, Leinwand, Fernbedienung... wollen bedacht sein.

Realization

  • Am ersten Abend stand zunächst eine Einführung in das Thema auf dem Programm. In einer kurzen Einheit sollten die Konfirmand/innen malen, was in ihrem Leben an äußerlichen Stationen und an innerlichen, glaubensbezogenen Stationen passiert ist.
    Wie bei den anderen Freizeiten auch stand ein Film (diesmal "Jesus von Montreal", zunächst Teil1) am ersten Abend im Mittelpunkt.
    In der sich anschließenden Abendandacht wurden die Konfirmand/innen mit den Perlen des Glaubens unter der Frage "Wer ist Gott" bekannt gemacht.
  • Der zweite Tag begann mit einer Andacht zu Psalm 36.
    Am Vormittag stand die kreative Umsetzung des Credo im Mittelpunkt, begonnen mit einem Gesprächsgang. Die Jugendlichen sollten ihre Lieblingsszenen des Glaubens malen und in der Gruppe als Credo auf Tapete zuordnen und aufkleben zu einer Gemäldegalerie.
    Im zweiten Schritt sollten die äußeren und inneren Stationen Jesu gemalt werden.
    Abschließend ging es um die Glaubensaussagen der Psalmen (z.B. Ps 8; Ps 104) und des Buches Hiob. Darauf basierend entstand ein Schöpfungsbild zum 1. Artikel des Credo.
  • Nach Mittagsandacht, Mittagessen und Mittagspause zeigten wir am Nachmittag zuerst den zweiten Teil des Jesus-Films. Anschließend verglichen wir gemeinsam die Aussagen des Films mit den am Vormittag erarbeiteten Aussagen des Credo. Hier ging es dann auch um die Frage "Was kann ich nicht glauben" und um die Theodizeefrage. In Zweiergruppen blickten die Konfirmanden auf das ganze Credo. Sie vervollständigten den Satz "Gott ist für mich..." mit eigenen Worten und schrieben ein Credo für ein vierjähriges Kind.
  • Am Abend schrieben die Konfirmanden weitere Texte zum Credo in verschiedenen Textgattungen (Rap, Sachtext, Psalm)
    Die Abendandacht stand unter der Leitfrage "Wer ist Christus für mich?" mit Ps 23; Röm 8 und einem Text von Fulbert Steffensky. Außerdem feierten wir das Abendmahl.
  • Den Abschlussgottesdienst am Sonntag bereiten die Konfirmanden in Kleingruppen vor: Sie lasen Ps 139 und deuteten ihn von den Symbolen her in einem modernen Text. Zudem schrieben sie das Fürbittengebet und entwickelten ein Segensritual von den Symbolen her.

Wrap up & follow-up actions

Die kreative Arbeit zum Credo lässt sich z.B. auch mit Speckstein durchführen.

Effect / experience

sehr positiv

Adopted and refined

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