Bedrohte Apfelsorten

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a geistreich member
Created at: 2020-01-29
Last major update at: 2020-01-29
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Not yet added to table of contents
Institutions
Evangelischer Kirchenkreis Wittstock-Ruppin
Keywords
Target audiences
Practitioners
Information
Preparation: zwei Jahre von den ersten Ideen bis zur Umsetzung
Execution: ein halbes Jahr war die Ausstellung zu sehen
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Abstract

Die Ausstellung bestand aus 24 jungen Apfelbäumen im Altarraum der St.-Marien-Kirche in Wittstock. Mit einer Pflanzaktion wurden diese jungen Bäume an Pfingsten in die Gemeindegärten des Kirchenkreises ausgepflanzt. Im Anschluss erinnerten Weidenkugeln auf Astgabeln im Altarraum an ihre lebendigen Geschwister.

Situation / context

Im Zuge der Landesgartenschau in Wittstock 2019 war damit zu rechnen, dass viele Menschen aus den umliegenden Großstädten Berlin und Hamburg, sowie aus dem Bundesland Brandenburg in die Stadt Wittstock kommen und dort auch die große St.-Marien-Kirche besuchen werden. In dieser Situation sollte in der Kirche eine Ausstellung zu sehen sein, die zeigt, dass sich die Christinnen und Christen vor Ort aktiv in der Gemeinde und dem Kirchnkreis engagieren. 

Goals

Mit der Ausstellung über die bedrohten Apfelsorten wurde eine Verbindung zur Landesgartnschau gezogen. Dadurch wurde sichtbar: Kirche ist da und macht mit bei gesellschaftlichen Ereignissen. Wenn es eine Landesgartenschau gibt, dann kann die Kirche auch ein Programm präsentieren.  Nachhaltigkeit und Bewahrung der Schöpfung waren dabei die beiden zentralen Themen christlichen Handels, die mit dieser Ausstellung angesprochen wurden. Dabei zeigte die Präsentation der Bäume im Altaurraum und die spätere Auspflnanzung: Hier passieren konkrete Schritte zum Erhalt der Schöpfung. 

Reflection / background

Welche Kirche möchten wir zeigen für die (kirchenfernen) Besucherinnen und Besucher, die sich für einen Tag die Landesgartenschau in Wittstock ansehen? Es sollte zu sehen sein, dass in dieser Kirche etwas passiert, dass Kirche lebt und zum Leben erweckt. Die hochwertige Beschilderung der Apfelbäume und der anschließenden Weidekugeln zeigte eine sorgfältig konzipierte Ausstellung. Die Auspflanzaktion der Bäume begleitet am jeweiligen Pflanzort durch eine Andacht und das Übereichen einer Urkunde brachte die Landesgartenschau in die Gemeinden des Kirchnkreises. Mit der Ausstellung gelang es, Akzente zu setzen, die noch lange über die Landesgartenschau hinaus wirken.

General information on realization

Menschen, die eine Landesgartenschau besuchen sind in der Regel an Natur und Kultur interssiert. Die vielen Besucherinnen und Besucher der Kirche bewegten sich einzeln oder in kleinen Gruppen ohne Kirchenführer durch den Kirchraum. Aus diesem Grund sollte die Ausstellung durch wenig Lektüre erfassbar sein.  

Preparation

Durch die intensive Bewerbung der Landesgartenschau kamen viele Besucher in die Stadt. Der Kirchturm mit seiner Größe und zentralen Lage zog viele Besucherinnen und Besucher an, ohne dass für die Ausstellung extra geworben werden musste. Die intensive Aufgabe der Vorbereitung bestand darin, die Apfelbaumsorten ausfindig zu machen und die Lieferung dieser zu bewerktstelligen. 

Realization

Die Ausstellung der Bäume war nach dem Aufbau selbsterklärend. Die Auspflanzung der Apfelbäume musste gut geplant und mit den Gemeinden angesprochen werden. Wann und wo kommt welcher Baum hin? Wer fährt die Bäume in die Gemeinden? Die Weidenkugeln müssen als "Ersatzbäume" bereit liegen, um nach der Auspflanzaktion direkt aufgebaut werden zu können.

Wrap up & follow-up actions

Die Ausstellung wird nach Ausstellungsende als Vorzeigeprojekt für kirchliches Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und Bewahrung der Schöpfung medial beworben und verbreitet. Die Apfelbäume erinnern an den Orten, an denen diese eingepflanzt sind, an die ehemalige Apfelbaumausstelung im Altarraum der St.-Marien-Kirche in Wittstock.

Effect / experience

Die Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau haben einen Kirchenkreis und eine Kirchengemeinde kennengelernt, welche sich bunt, kreativ und voller Leben der Öffentlichkeit zeigt. Diese Besucherinnen und Besucher haben gezeigt bekommen, dass Wort und Tat bezüglich der Bewahrung der Schöpfung gleichermaßen wichtig für die Kirche sind. Für den Kirchenkreis und die Gemeinde gab es viel positives Feedback über die Ausstellung in der Kirche. Das Projekt hat zusammen mit dem gesammten kirchlichen Programm zur Landesgarten eine intensive Zeit der Zusammenarbeit und Gemeinschaft gefördert. 

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