Winterkirche - Gast- und Begegnungsraum

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a geistreich member
Created at: 2011-06-22
Last major update at: 2011-06-22
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Gemeinwesen
Institutions
Unser Lieben Frauen, Bremische Ev. Kirche in Bremen
Keywords
Target audiences
Practitioners
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Preparation: no information
Execution: no information
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Winterkirche in Unser Lieben Frauen, Bremen

Abstract

Die Innenstadtkirche Unser Lieben Frauen wird im Winter zu einem Gast- und Begegnungsraum. Wärme, gemeinsame Mahlzeiten, Spiel und Kultur für Menschen in der City, in der kalten Jahreszeit von November bis März.

Situation / context

Rund um die Innenstadtkirche Unser Lieben Frauen leben und arbeiten Menschen, die in der Hektik der City und in der Winterkälte dieses Angebot gerne wahgenommen haben. An einem Tag pro Woche wurden Frühstück, heiße Getränke und eine warme Mittagsmahlzeit angeboten. Darüber hinaus gab es eine Kleiderkammer, seelsorgerliche Gespräche, kleine Kirchenkonzerte, Bücher und Zeitungen sowie viel Raum für Begegnung und kulturelle und spirituelle Angebote. Das Projekt "Winterkirche" wurde 2010/2011 erprobt. Es sollte zunächst eine Lücke schließen, da die sozialdiakonische Begegnungsstätte "Bremer Treff" montags geschlossen ist. Das Projekt wird in den kommenden Wintermonaten fortgeführt. Das Angebot und die Öffnungszeiten werden ggf. ausgeweitet.

Goals

Es sollte ausgelotet werden, ob es gelingt, ein gemischtes Publikum aus allen sozialen Schichten anzusprechen und miteinander ins Gespräch zu bringen, die Bankangestellte und die Kunden der nahen Kaufhäuser ebenso wie die Obdachlosen oder Menschen mit schmalem Geldbeutel, die sich keine warme Mahlzeit leisten können.

Reflection / background

Nach dem Vorbild der Vesperkirchen soll der Kirchenraum auch Begegnungs- und Zufluchtsraum sein. Das wurde gut angenommen. Bis zu 40 Besucher warteten morgens um 10 Uhr bereits auf die Öffnung der Kirche, mittags kamen - je nach Witterung - bis zu 100 Gäste.

General information on realization

Erforderlich waren ein Koordinationsteam und zahlreiche ehrenamtliche HelferInnen. Vorab musste die Gemeinde vom Sinn des Projekts überzeugt werden. Es galt Bedenken auszuräumen, z.B. ob Essen sich mit der Würde des Kirchenraums verträgt.

Preparation

3.200 Euro zur Anschaffung von Teppichboden, Geschirr, Besteck, Müllbehältern, Videorecorder usw. kamen aus dem Sonderfonds "Armut und Reichtum" der Bremischen Evangelischen Kirche. 4.000 Euro für das von der Großküche des Johanniter-Hauses gelieferte Essen steuerte die Gemeinde bei. Jeden Montag wurde der Kirchenraum für die Gäste vorbereitet, um eine freundliche Atmosphäre zu schaffen. Dazu gehörten nett eingedeckte Tische, der Aufbau eines Büchertisches, die Vorbereitung belegter Brötchen usw.

Realization

38 Ehrenamtliche gehörten zum Team, 24 davon waren jeweils montags in zwei Schichten im Einsatz, wobei sich die beiden Schichten während des Hochbetriebs um die Mittagszeit überschnitten.

Wrap up & follow-up actions

Bericht und Beschlussfassung über das Projekt im Konvent der Gemeinde.

Effect / experience

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