All-You-Can-Eat Buttons

Author
a geistreich member
Created at: 2011-08-22
Last major update at: 2011-12-05
Languages
Deutsch (Original, currently shown)
In section
Jugendliche und Schule, Konfirmandenarbeit
Institutions
Ev. Kirchengemeinde Anspach in Neu Anspach
Keywords
Target audiences
Practitioners
Information
Preparation: 4 Stunden
Execution: 1 Tag
Votes
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Kuchenbüffet

Abstract

Auf unseren Gemeindefesten wurde für das Essen nur eine Pauschale erhoben. Danach konnte man essen, so lange man Lust und Laune hatte.

Situation / context

Das gemeinsame Essen ist ein zentrales Element bei unserem Gemeindefest. Allerdings unterschied sich das Essverhalten beim Gemeindefest zu dem Essverhalten bei anderen (privaten) Festen. Die Hypothese war dass es vielleicht daran lag, dass jede Wurst und jeder Löffel Salat extra bezahlt werden musste.

Goals

Es sollte beim gemeinsamen Essen echte Feststimmung aufkommen.

Reflection / background

Wenn für jede Wurst bezahlt werden muss, nimmt man seltener nach (isst also weniger), sitzt aber auch nicht so unbeschwert beim Essen. Ein privates Fest ist da für viele Menschen ungezwungener. Auch deshalb gehen manche dann doch lieber zur privaten Feier, wo man sich wirklich eingeladen fühlt.

General information on realization

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Preparation

Wir haben verschiedene All-You-Can-Eat-Buttons gestaltet (mit einer Button-Maschine). Einen für Kuchen, einen für Wurst und einen für Kuchen und Wurst. Die Preise für die einzelnen Buttons wurden bewusst moderat gehalten, da Ziel nicht Gewinnmaximierung sondern gelebte Gemeinschaft sein sollte.

 

Beispiele einer Preisgestaltung (2005):

Button: Kaffee und Kuchen           3,-- €

Button: Würste, Salat, veg. Döner 4,-- €

Button: “Alles”              6,-- € (beinhaltet Kaffee, Kuchen, Wurst, Salat, veg. Döner)

 

Die Buttons mussten mit Namen beschriftet werden und dienten so auch als Namensschild.

Realization

Alle Besucher, die auf dem Fest etwas essen wollen, können zuerst einen Button ihrer Wahl kaufen. Danach können sie sich beliebig oft bedienen. Das Wasser und der Kaffee wurden umsonst bereit gestellt. Lediglich für alkoholische Getränke und für Limos musste extra bezahlt werden.

Besucherinnen und Besucher mit kleinem Hunger (nur eine Wurst und sonst nichts) konnten ihr Essen gegen eine kleien Spende erhalten.

Wrap up & follow-up actions

Nicht bei allen Gemeindefesten ließ sich All-You-Can-Eat durchhalten. So gab es einige Gemeindefeste mit dem Ziel, Geld für die Kirchenrenovierung einzuwerben. Hier wurde wieder auf die traditionelle Bezahlmethode umgestiegen.

Effect / experience

Finanziell konnten die Unkosten gut gedeckt werden (es gab immer noch einen kleinen Überschuss). Das kann allerdings auch daran liegen, dass viele der Salate gespendet wurden.  Nur wenige Besucherinnen und Besucher machten vom Angebot des einzeln abgerechneten Würstchens für den kleinen Hunger Gebrauch.

Die meisten BesucherInnen fanden die ungezwungene Athmosphäre positiv.

 

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