Projekt 60+ und 6-

Autor/innen
ein Geistreich-Mitglied
Erstellt am: 26.09.2011
Letzte größere Änderung: 28.09.2011
Sprachen
Deutsch (Original, angezeigt)
Einsortiert in
Bibelprojekte
Gemeinden/Institutionen
Diakonisches Werk-Breisgau Hochschwarzwald, Haus Demant - Haus der Begegnung in Kirchzarten
Stichworte
Zielgruppen
Mitarbeitende
Informationen
Vorbereitung: Keine Angaben
Durchführung: Auf Dauer
Meinungen
3 Stimmen
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Projekt 60+ und 6-

Kurzbeschreibung

Es findet ein Austausch zwischen den Generationen statt: die Jüngsten dürfen an den Erfahrungen der Älteren teihaben und den Älteren geht das Herz auf, wenn sie den strahlenden Kinderaugen begegnen.

Situation / Kontext

Unser Projekt findet im Haus Demant, einer Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderung statt. Im oberen Stockwerk ist ein Spielzimmer eingerichtet, das bei schlechtem Wetter genutzt werden kann. Bei schönem Wetter kann der angrenzende Spielplatz oder der zum Haus gehörende Rasen genutzt werden. Das Haus Demant ist in eine Siedlung eingebettet, in der viele Senior_innen leben. Zu Beginn des Projektes hatten die Teilnehmenden "eigene" Enkelkinder mit dabei, mittlerweile kommen Kinder bis sechs Jahre aus dem Dreisamtal, deren Großeltern nicht in der Nähe leben und die so den Kontakt und die Begegnung zu Senioren und Seniorinnen haben. Es entstehen so genannte Wahlverwandschaften und Beziehungen die auch außerhalb des Projektes gelebt werden. Sehr schönist auch die Miteinbeziehung der Besucher_innen der Begegnungsstätte (Menschen mit und ohne Behinderung). Auch hier werden Kontakte geknüpft und Freundschaften geschlossen, die sich auf ganz natürliche Weise entwickeln.

Ziele

Das Miteinander der Generationen soll gefördert und gelebt werden. Jung und dynamisch, alt und erfahren, kindlich und weise. Alles können wir nicht sein. Deshalb brauchen wir einander-als Bereicherung.

Reflexion / Hintergrund

Unsere Intention war, junge und alte, Menschen mit und ohne Behinderung in einem Projekt zusammenzubringen. Aus unserem anfänglichen Großeltern-Enkelkinder Treff hat sich ein Treffen mit "Wahlenkelkindern" gebildet. Momentan ist der Wandel hin zu einem Senioren-Treff mit Kindern bis sechs Jahre. Das Miteinander der Generationen wird in unserem Projekt gelebt. Im Projekt bilden sich Freundschaften unter den Senior_innen wie auch zwischen den Familien der Kindern und den Projektsenior_innen.

Allgemeine Hinweise zur Umsetzung

Eine Seniorin ist mit der hauptamtlichen Sozialarbeiterin Ansprechpartnerin und verantwortlich für das Projekt. Diese beide überlegen den Ablauf, organisieren und sind für neue Teilnehmende Ansprechpartnerinnen.

Vorbereitung

Die Sozialarbeiterin trifft sich vor Beginn der Gruppe und bespricht den Ablauf des jeweiligen Nachmittages und plant für die kommende Woche, was gemeinsam gemacht werden kann.

Durchführung

Wir veröffentlichen unsere wöchentlichen Treffen in den Kirchengemeindeblättern, im politischen Amtsblatt und in der Badischen Zeitung

Nachbereitung & weitere Umsetzung (Einbettung)

Wir sind in regelmäßigem Kontakt mit dem örtlichen Tageselternverein und bekommen über diesen Austausch immer mehr Senior_innen in unsere Gruppe. 

Wirkung / Erfahrung

Unsere Senior_innen des Projektes erleben, dass sie gebraucht werden und ihr Wissen und ihre Erfahrungen an Kinder (nicht nur an eigene Enkelkinder) weitergeben können. Sie haben einen Anlaufpunkt, an dem sie mit anderen Gleichaltrigen zusammenkommen, sowie auch mit kleinen Kindern und Menschen mit Behinderung. Die Kinder haben zusätzliche Großeltern (z.B. Oma Lilo) und erfahren sehr viel Liebe, Geborgenheit und Angenommensein. Unsere behinderten Besucher und Besucherinnen freuen sich über so viel Leben, Stimmung und über das schöne Miteinander im Haus Demant.

Aufgegriffen und weiterentwickelt

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